Erinnerungen eines Gründungsmitgliedes

Als Werner Wemhöner 1968 den Chor und die Chorleitung des Posaunenchores Holzwickede Süd übernahm, waren wir Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, also in einem nicht ganz leicht zu erziehendem Alter.

Werner Wemhöner verstand es aber, mit uns eine gemeinsame Sprache zu sprechen; mit anderen Worten : er ging auf uns ein. Und das mit seinen ureigenen Tugenden wie Toleranz, Menschlichkeit und unendlicher Geduld.

Dies spürten wir. Das gemeinsame Blasen, der Dienst mit unseren Instrumenten in den Gottesdiensten, sowie die sonntäglichen Geburtstagsständchen um 11:00 Uhr prägten den Chor und es machte weiterhin großen Spaß.

Musikalisch steigerte sich der Chor von Jahr zu Jahr. Trotz starker Fluktuation, bedingt durch Weggänge von Studenten, Zivildienstleistenden und Soldaten, blieb der Chor durch dieses, von Werner vermittelte Gefühl, bei der Stange. Er schulte als gelernter Tubist und Posaunist für den Chor auf Trompete um; so wurde die 1. Stimme unterstützt und das chorische Blasen auch in schwierigen Zeiten gesichert.

Für mich hat Werner Wemhöner immer eine Vorbildfunktion erfüllt, die der Chorführung und die als Mensch. Seine Hilfe für den Chor in der Anfängerausbildung und die als Bläser sind bis heute und in Zukunft für den Chor unerläßlich.

Lieber Werner, alles Gute für Dich und Deine Familie

Klaus Erler

(Chorleiter bis 2000)

 

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