Wemhöner bringt Posaunenchor Holzwickede-Süd auf Erfolgskurskurs

Holzwickede (dpa) – Erfolgscoach Werner Wemhöner hält den Posaunenchor Holzwickede-Süd weiter auf Erfolgskurs.

Nach der freiwilligen "Aufgabe" des früheren Coaches Otto Kiefer, übernahm der Neuling Werner Wemhöner die schwierige Aufgabe, das Team in die Königsklasse zu führen. Das Team verfügte über viele Rohdiamanten, die nur noch geschliffen werden mußten. Diese Aufgabe meisterte W. Wemhöner mit Bravour, so daß eine wahre "Torfabrik" entstand, die seinesgleichen sucht.

Nach schnellen Anfangserfolgen, die vor allen Dingen auf die Motivationskünste des oben Genannten zurückzuführen sind, wurden rasch, zur Stärkung des Kaders, mehrere neue Spieler unter Vertrag genommen. Diese Spieler wuchsen unter der sicheren Führung von W. Wemhöner schnell zu festen Größen heran und wurden bald zu Stammspielern. Allerdings galt es, ausscheidende Spieler durch eine neue Riege zu ersetzen. Daher wurde der als Stammspieler gesetzte Jürgen Scherding zum Assistenztrainer und Jugendkoordinator "befördert" und sofort ins kalte Wasser geworfen.

Die fünf Neuverpflichtungen aus dem Jahre 1985 (Michael Arndsmeier, Torsten König, Ingo Schmidt, Jürgen Schmidt und Martin Wemhöner) stellten ihn vor fast unlösbare Aufgaben, die der Chefcoach und sein neuer Assistenztrainer aber im Duett bald in den Griff bekamen. Vor allem in den Trainingslagern Espelkamp und Alhorn wurden die Spieler auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, daß Erika Wemhöner – die Ehefrau des Coaches - es immer wieder geschickt verstand, die Mannschaft durch so manchen raffinierten kulinarischen Genuß bei Laune zu halten. Bis heute erweist sie sich in dieser Hinsicht als ihrem Mann ebenbürtige Motivationskünstlerin.

Im Jahre 1988 wurden den Jungspielern von höchster Instanz die ersten sonntäglichen Einsätze verordnet, die sie zunächst mehr schlecht als recht meisterten. Doch es zeigte sich bald, daß nicht, wie vorgesehen, alle fünf Neulinge im Mittelfeld als Wasserträger für die erste Sturmreihe eingesetzt werden konnten.

Daher mußten drei der fünf damaligen Mittelfeldspieler auf das defensive Mittelfeld bzw. auf den Abwehrriegel umverteilt werden, um so abgewanderte Spieler ersetzen und dem Spiel neue Impulse geben zu können. Deswegen griff zu diesem Zeitpunkt der Chefcoach wieder selbst ins Geschehen der Ausbildung für Defensivleute ein und nahm Ingo Schmidt besonders unter seine Fittiche, damit er bald als Abwehrkoordinator in den Kader aufsteigen konnte.

Diese Umschulungen, bei denen alle Grundelemente wie Taktik, Technik, Laufstärke und Kondition im richtigen Rhythmus dosiert, neu erlernt werden mußten, führten zunächst zu vielen Mißtönen und Dissonanzen bei den drei Jünglingen.

Die beiden im Mittelfeld verbliebenen Michael Arndsmeier und Jürgen Schmidt stiegen zu festen Stammspielern innerhalb des Mannschaftsgefüges auf, was dem Chefcoach jedoch so manches Mal einiges Stirnrunzeln abverlangte.

Trotz erheblicher Bemühungen des Assistenzcoaches ließen Technik und Laufstärke einiges zu Wünschen übrig.

Im Jahre 1990 wurde anläßlich des 25-jährigen Bestehen des Vereins ein großes Turnier seitens des Chefcoaches organisiert, zu dem auch viele Gastspieler eingeladen wurden. Da er den Gipfel des Erfolges erklommen hatte, gab der Chefcoach zu diesem Zeitpunkt seinen Rücktritt bekannt. Er wollte fortan dem Verein nur noch als Spieler zur Verfügung stehen, was auf der einen Seite sehr bedauert wurde, da er ein Motivationskünstler war, auf der anderen Seite aber das spielerische Niveau durch seinen aktiven Einsatz als Spieler angehoben wurde. Weitergegeben wurde das Zepter an den alten Stammspieler und nun neuen Chefcoach Klaus Erler.

Von hinten heraus versuchte W. Wemhöner nun das Spiel zu ordnen, und einige Spieler (Namen sind der Redaktion bekannt) auf den Pfad der Tugend zurückzuführen.

Zwei Sprüche seien hierzu zitiert: "Wehret den Anfängen" und "Eine Disziplinlosigkeit ist das". Immer hatte und hat das Wort des alten Coaches Gewicht.

Zum Abschluß bleibt noch zu sagen, daß das Stadion so manches Mal durch Spiele des Vereins unter Leitung W. Wemhöners gefüllt werden konnte und starker Fan-Andrang zu verzeichnen war. Der Verein ist froh, einen der letzten, alten Helden noch lange an Bord haben zu können.

Wie sagten noch zwei der "jungen Wilden" (Jürgen und Ingo Schmidt)

des Jahres 1985 kürzlich im Interview: " Wir danken Werner Wemhöner sowohl für seine hervorragende Trainertätigkeit, als auch für die nette, offene Art und Weise, mit der wir auch heute noch empfangen werden!"

Die Redaktion bezieht sich in diesem Bericht auf die Angaben der Spieler

Jürgen und Ingo Schmidt.

 

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